Prüfungsangst

Viele Menschen leiden unter Prüfungsangst. Sie schlafen bereits Wochen davor schlecht, bringen am entscheidenden Tag keinen Bissen hinunter und während der Prüfung plagen sie sich mit körperlichen Symptomen wie Schwitzen, Erröten oder Zittern. Bei manchen ist die Angst so groß, dass ein Blackout das Abrufen des Gelernten nicht mehr möglich macht. Viele schlechte Prüfungsleistungen sind auf Prüfungsangst zurückzuführen.

Jeder Mensch, egal ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener, geht damit anders um und daher gibt es kein Rezept, wie man Prüfungsangst generell verhindern kann. Stattdessen muss höchst individuell vorgegangen werden.

 

Einige Tipps sind dennoch hilfreich, um den Prüfungsstress erleichtern:

 

  1. Wir brauchen diese Angst oder Anspannung, um gute Leistung bringen zu können – natürlich nur in einem erträglichen Ausmaß. Der Hormoncocktail, der sich bei einer Prüfung in unserem Körper zusammenbraut, gibt uns einen unheimlichen Energiekick. Das heißt: Sehen Sie die Angst nicht als Feind, denn sie wird Sie bei der Prüfung zur Hochform bringen.

 

  1. Bereiten Sie sich zeitgerecht auf Prüfungen vor. Häufig steckt hinter der Prüfungsangst die Angst, nicht genug gelernt zu haben. Wenn früh genug begonnen wurde, wird die Situation besser eingeschätzt.

 

  1. Lassen Sie keine Horrorszenarien im Kopf ablaufen. Versuchen Sie, negative Gedankenmuster mit positiven Sätzen zu ersetzen. Machen Sie sich Ihrer Stärken bewusst und bringe diese in Zusammenhang mit der Prüfungssituation. Halten Sie sich gute Leistungen vor Augen, die Sie in Ihrem Leben geschafft haben.

 

  1. Da jeder Mensch anders auf Prüfungsangst reagiert, ist es sinnvoll, sich genau anzuschauen, wo die Auslöser liegen und wie man am besten aus dieser Angstschleife entkommen kann: Welche Tipps und Tricks lassen Sie bei Prüfungen ruhiger werden? Meist stellt sich schon nach wenigen Beratungseinheiten ein besseres Gefühl bei Prüfungen ein.

 

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